Zwei Dressurlehrgänge mit Olaf Müller – ein trainingsreicher Start ins Jahr 2019

26. & 27. Januar

Bei frostigen Temperaturen startete die erste Gruppe am Samstag, pünktlich um 08:00 Uhr ihre Sitzschulung auf dem Stuhl Balimo. Nachdem alle Hüften mobilisiert und Muskeln gelockert waren, ging es für die erste Teilnehmerin allerdings nicht gleich aufs Pferd.

Olaf Müller bot dieses Mal allen Teilnehmerinnen die Möglichkeit, die Pferde zuerst an der Hand zu lockern. So arbeitete er selbst vom Boden aus mit den Pferden und mobilisierte diese, durch leichtes Übertreten, im Schritt. Nachfolgend erklärte er den Reiterinnen die Handhabung von Zügeln und Gerte und achtete auf den richtigen Zeitpunkt der Hilfengebung.

Alle Teilnehmerinnen, die bereits im vergangenen Jahr an Lehrgängen teilgenommen hatten, konnten an beiden Lehrgangstagen mehr über die Vorteile der Handarbeit mit dem Pferd lernen. Bei Reiterinnen, die zum ersten Mal teilnahmen, lag der Fokus am ersten Tag weiterhin auf der Schulung für Bewegungen durch den Stuhl Balimo.

23. & 24. März

Auch im März begeisterte Olaf Müller die Teilnehmerinnen mit einem neuen Konzept. Alle Unterrichtseinheiten begannen mit einer Sitzschulung auf dem eigenen Pferd. Hierzu hatte Olaf Müller sowohl Kappzaum und Longe, als auch ein Repertoire an Fränklinbällen im Gepäck. Mit der Begrenzung durch die Longe konnten sich nun alle Reiterinnen genauestens auf die Einwirkung durch ihren Sitz konzentrieren. Mit Hilfe der Franklinbälle unter Gesäß und Armen wurde das Gefühl für Körperhaltung und Intensität der Einwirkung noch besser nachvollziehbar gemacht.

Alle Reiterinnen hatten nach diesen Einheiten an der Longe das Gefühl, im weiteren Verlauf der Unterrichtsstunden, viel sensibler auf ihr Pferd einwirken zu können.

An beiden Wochenenden weckte der Lehrgang Interesse bei einigen Zuschauer*innen und durch die fleißige Hilfe aller Teilnehmerinnen konnten erneut leckere Speisen für ein gemeinsames Mittagessen zusammen getragen werden. Auch die Samstagabende wurden, im Rahmen von gemeinsamen Restaurantbesuchen, wie schon bei den letzten Lehrgängen, noch bis zu späterer Stunde, für den regen Austausch über das Gelernte, Sport, Zucht und allerlei Privates genutzt.

Beitrag von Frederike Fink